Die Lärche - Waldpfad Eberstadt

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Die Lärche

Die Lärchen (Larix) gehören zur Familie der Kieferngewächse. Sie wachsen häufig in nördlichen Urwäldern und in Wirtschaftswäldern.

Das natürliche Vorkommen der Lärche ist im Hochgebirge.
Die höchste vermessene Lärche Europas ist vermutlich die Hildegard-Lärche im Überlinger Forst am Bodensee, die mit 45 Meter Höhe und 4,75 Meter Umfang ein Alter von rund 300 Jahren erreicht hat.

Als sommergrüne Bäume werfen die Lärchen im Spätherbst ihre nadelförmigen Blätter ab. Es gibt bei den Lärchen nur wenige Unterarten. Lärchenholz wird als Bau- und Möbelholz verwendet. Eher in seltenen Fällen wird es auch als Brennholz verwendet. Lärchenholz ist das mit Abstand schwerste und härteste europäische Nadelnutzholz. Nur die selten genutzte Eibe kann sie in diesen Punkten noch übertreffen.

Wie kommunizieren Bäume?

Ja, auch Bäume kommunizieren untereinander.

Da sie sich aber nicht bewegen können und keine Stimme haben, machen sie das auf anderen Wegen. Ihre Kommunikation ist praktisch „unterirdisch“. Im Boden gibt es ein wirres Geflecht weißer Pilzfäden. Dieses Netz, die Mykorrhiza, bilden das „Internet“ des Waldbodens. Bäume tauschen so Informationen über das Wetter oder drohende Trockenheit aus. Manche Bäume versenden aber auch Duftbotschaften. Der Ahorn lagert z.B. Gerbstoffe in seine Blätter ein, um schädliche Insekten zu vertreiben, und verströmt für andere Bäume einen speziellen Duft.

SCHÄTZFRAGE:

Bäume werden oft in Flach- oder Tiefwurzler unterschieden. Ist die Lärche ein Tief- oder ein Flachwurzler?


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